Frankfurt

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Kriege und Kriegspropaganda stoppen – Konflikte friedlich lösen!

Siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung vom Faschismus durch die weltweite Anti-Hitler-Koalition erinnern wir an die drängenden Lehren der deutschen Geschichte. Von deutschem Boden muss Frieden ausgehen.

Krieg darf nicht Mittel der Politik sein. Konflikte können und müssen friedlich gelöst werden, zumal in einer gefährlich hochgerüsteten Welt. Wir mahnen eine deutsche Verant­wortung für Friedenspolitik an, anstelle einer Beteiligung an weltweiten Militärinter­ventionen, die nach allen Erfahrungen nur zu Terror, Bürgerkrieg, Flucht und Vertreibung führen. Die aktuelle weltweite Kriegs­landschaft mit Ländern wie Afghanistan, Syrien/Irak und dem afrikanischen Kontinent zeigt diese Sinnlosigkeit.

Im Ukraine-Konflikt ist durch die Abkehr von der Konfrontation eine fried­liche Lösung durchzusetzen. Frieden in Europa gibt es nicht gegen, son­dern nur mit Russland. Mit der Wiederbelebung alter Feindbilder muss Schluss sein. Ebenso gilt das für Sanktionen, die den Menschen Europas, der Ukraine und Russland gleichermaßen schaden.

Wir brauchen eine neue Etappe der Entspannung und Abrüstung sowie ziviler Konfliktlösung, Demokratie und sozialer Gerechtigkeit. Die welt­weite Gewalt muss ein Ende haben.

Wir fordern deshalb:

  • keine Auslandseinsätze der Bundeswehr
  • Stopp aller Waffenexporte, stattdessen Rüstungskonversion
  • Bundeswehr raus aus Schulen und Arbeitsagenturen, keine Militär­forschung an Hochschulen
  • Ächtung und Abschaffung von militärisch genutzten Drohnen, Landminen, Uranmunition und Atom­waffen
  • Schutz für Menschen, die von Krieg, Übergriffen und Diskrimi­nie­rungen betroffen sind
  • Widerstand gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit

Wir wissen, dass diese Forderungen von der Mehrheit unserer Bevölkerung unterstützt, aber von den Massenmedien zumeist aufgrund einseitiger und propagandistischer Darstellungen nicht aufgegriffen werden. Deshalb wollen wir an den Ostertagen auf der Straße dafür wieder Zeichen setzen.

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